GracePerformanceCoaching.de | Misserfolg garantiert mit diesen 7 Mindsets!
Diese 7 Mindsets haben sich als Garanten für Misserfolg bewährt. Für Erfolg einfach umkehren!
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7 No-Gos, mit denen Sie garantiert Misserfolg haben!

Erfolg im Leben haben – wer will das nicht? Und doch haben viele ihn nicht, ohne zu wissen, warum. Tatsächlich können wir uns selbst gewaltig im Weg stehen, ohne es zu merken. Im Folgenden habe ich sieben Lebenseinstellungen zusammengetragen, die sich als Erfolgs-Saboteure weithin bewährt haben.

Wenn Sie Erfolg haben wollen – dann machen Sie einfach das jeweilige Gegenteil 😉

Erfolg ist Definitionssache

Bevor es losgeht, zunächst noch ein Wort zum Begriff „Erfolg“. Woran denken Sie dabei spontan? Was bedeutet er für Sie persönlich? Vielleicht hat es mit viel Geld zu tun, vielleicht sind Ihnen aber auch ganz andere Dinge wichtig. Entscheidend ist zu sehen, dass es nicht „die“ Definition von Erfolg gibt. Erfolg ist das, was Sie sich im Leben zu erreichen wünschen. Wie auch immer Ihr persönlicher Traum aussieht – die nachfolgenden Einstellungen werden ziemlich sicher dafür sorgen, dass er zerplatzt.

No-Go #1: Nicht die volle Verantwortung übernehmen

„Durch eigene Dummheit verdirbt man den Plan, / doch wütend ist man auf Jahwe.“ (Sprüche 19,3)

Wer ist dafür verantwortlich, dass es Ihnen gut geht?

Der Staat?

Ihr Ehepartner?

Ihre Kinder?

Ihr Chef oder Geschäftspartner?

Gott…?

Sie selbst sind es. Und niemand sonst.

Solange Ihnen das nicht 100 % klar ist, werden Sie keinen dauerhaften Erfolg im Leben haben. Sehen Sie es so: Verantwortung ist eine Medaille mit zwei Seiten. Auf der einen steht „Es kann schiefgehen.“ Auf der anderen aber steht: „Du hast die volle Kontrolle.“ So ist das im Leben. Wer Verantwortung übernimmt, geht ein Risiko ein, nämlich das Risiko zu versagen und dann als Verantwortlicher dazustehen. Wer aber keine Verantwortung übernimmt, geht ein noch höheres Risiko ein. Denn Verantwortungsverweigerung verhindert keinen Misserfolg, und ohne Verantwortung fehlt die Kontrolle über die Dinge. Ein Firmenchef hat die Verantwortung –aber auch die Kontrolle. Er kann Dinge bewegen. Nur wenn Sie die volle Verantwortung für Ihr Leben übernehmen, legen Sie den Grundstein für Erfolg.

Ab heute also kein „Blameshifting“ mehr – das sorgt nur für Missmut und erlernte Hilflosigkeit. Klagen Sie auch Gott nicht an – fassen Sie sich selbst bei der Nase und arbeiten Sie an sich.


Warten auf Godot - oder darauf, entdeckt zu werden - macht keinen SInn. (Bild: Alan Rainbow / freeimages.com)

Warten auf Godot – oder darauf, entdeckt zu werden – macht keinen SInn. (Bild: Alan Rainbow / freeimages.com)


No-Go #2: Warten auf Godot

“Geh zur Ameise, du Fauler, / sieh, was sie tut und lerne von ihr! Kein Vorgesetzter treibt sie an, und doch sorgt sie im Sommer für Nahrung, / sammelt ihre Vorräte zur Erntezeit.” (Sprüche 6,6)

Dieses No-Go baut auf #1 auf. Nur wer grundsätzlich die volle Verantwortung für sein Leben übernommen hat, kann das hier nachvollziehen.

„Warten auf Godot“ ist ein berühmtes Theaterstück von Samuel Beckett. Darin warten die zwei Landstreicher Estragon und Wladimir vergeblich auf einen gewissen „Godot“, der aber nie kommt. Im Laufe des Stücks reflektieren die Landstreicher mehrmals über die Sinnlosigkeit ihres Tuns, aber keiner der beiden übernimmt die Verantwortung und sorgt dafür, dass sie aufbrechen und nicht weiter ihre Zeit verschwenden.

Leider leben viele Menschen ihr Leben wie die Estragon und Wladimir. Sie warten und warten, darauf dass der Traumpartner kommt, dass der Traumjob kommt oder dass die Welt von alleine besser wird. Aktiv werden sie dabei nie. Kein Wunder, Sie haben ja auch nicht das Verantwortungsprinzip (#1) verinnerlicht. Wenn Sie Erfolg haben wollen, dürfen Sie nicht einfach passiv warten. Machen Sie es wie die Ameise und werden Sie von sich aus aktiv.

No-Go #3: Die Ratschläge anderer ungefiltert umsetzen

„Prüfet alles, das Gute aber behaltet!“ (1. Thessalonicher 5,21)

Wer weiß über Ihr Leben am besten Bescheid?

Ich hoffe doch, Sie selbst!

Nun sollte auch klar sein, wer am besten beurteilen kann, ob ein Ratschlag gut für Sie ist oder nicht. Hier geht es nämlich nicht um objektiv überprüfbare Prinzipien (wie z.B. in der Wirtschaft, wenn ein Consultant den Unternehmenserfolg evaluiert), sondern um zwischenmenschliche Dimensionen, die weitaus subjektiver gesehen werden.

Ratschläge und Feedback sind an und für sich etwas Gutes (siehe nächster Abschnitt). Sie helfen uns, den Rundumblick zu bewahren und nicht betriebsblind zu werden. Der Ratgeber jedoch kann nur aus seiner Perspektive heraus sprechen. Im besten Fall kennt er Sie gut und kann teilweise „in Ihre Schuhe schlüpfen“, was jedoch bereits ein hohes Maß an Empathie erfordert. Meistens jedoch sieht ein Berater die Sache ausschließlich „durch seine Brille“. Das bedeutet, dass er Erfahrungen gemacht hat, die Ihnen fehlen, und umgekehrt ihm Erfahrungen fehlen, die Sie gemacht haben. Auch im emotionalen Bereich sind Ihre Sichtweisen wahrscheinlich nicht kongruent. Vielleicht ist die Brille des Rat Gebenden euphorisch-rosarot oder aber pessimistisch-schwarzgrau eingefärbt. Insgesamt sind unsere Erfahrungswelten so verschieden, dass wir noch nicht einmal bei sehr gebräuchlichen Begriffen davon ausgehen können, das Gleiche zu meinen – siehe „Erfolg“. Um wirklich ein gutes Gespür dafür zu entwickeln, muss man tief in die Lebenswelt des anderen eintauchen – doch wer nimmt sich schon die Zeit dafür?

Und so kommt es, dass einem sehr verklemmten jungen Mann geraten wird, er solle beim Daten junger Damen nicht so emotional an die Sache rangehen, weil der Ratgeber hiermit schlechte Erfahrungen gemacht hat. Aus verklemmt wird neurotisch verklemmt, aus neurotisch verklemmt pathologisch verklemmt. Wie attraktiv das auf Frauen wirkt, können Sie sich denken. Hätte der junge Mann geprüft, von wem der Ratschlag kommt, hätte er diesen schnell als für sich irrelevant abhaken können.

Zusammengefasst: Ein Ratschlag, der für eine bestimmte Person in einer bestimmten Lebenssituation gut war, kann für eine andere Person in einer anderen Lebenssituation so gesund wie Rattengift sein. Was tun? Seien Sie weiterhin dankbar für Ratschläge und Feedback. Prüfen Sie aber in aller Ruhe ganz genau, welcher Anteil des Ratschlags für Sie gut ist – den Rest verwerfen Sie einfach.

No-Go #4: Überhaupt kein Feedback und keine Ratschläge annehmen

„Rettung kommt durch viele Ratgeber“ (Sprüche 11,14)

Natürlich können Sie auch auf der anderen Seite vom Pferd fallen und überhaupt keine Ratschläge mehr annehmen, aus Angst negativ beeinflusst zu werden. Dass das nicht gut sein kann, liegt auf der Hand.

Wir Menschen haben eine selektive Wahrnehmung – wir sehen hauptsächlich das, was wir sehen wollen. Doch vier Augen sehen mehr als zwei, und sechs mehr als vier. Wer also andere um ihre Meinung zu einem Thema oder einer Entscheidung fragt, tut sich selbst einen Gefallen: Er erweitert seinen Horizont – bestenfalls mit lebensentscheidender Tragweite.

Warum praktiziert das nicht jeder? Auch hier nennt uns die Bibel den Grund: „Wer sich absondert, geht nur seinen Gelüsten nach, gegen jede Einsicht wehrt er sich.“ (Sprüche 18,1). Kennen Sie solche Eigenbrötler? Sie würden nie jemanden um Rat fragen, nie sich jemandes Meinung anhören. Warum? Weil eine fremde Sichtweise sie im Kultivieren ihrer „Gelüste“ stören würde. So könnte einem plötzlich bewusst werden, dass man mit dem Ehepartner lieblos umgeht, die Kinder falsch erzieht oder einfach nur, dass man nicht das Maß der Dinge ist – besonders im Hinblick auf Gott, gegen den sich viele wehren, weil er ihnen angeblich den Spaß am Leben (an den Gelüsten) verdirbt.

Deshalb: Lassen Sie konstruktive Kritik und Feedback zu, holen Sie es sich sogar aktiv ein! So können Sie ungemein wachsen. Achten Sie darauf, Personen zu fragen, die zwar ehrlich, aber wohlmeinend mit Ihnen sind. Destruktiven Pessimismus braucht niemand. Bedenken Sie außerdem: Sie sind verantwortlich dafür, inwieweit Sie den Ratschlag ausführen (siehe Abschnitt 1 und 2)!


Feedback - wichtig fürs Wachstum, aber bitte nicht ungeprüft umsetzen! (Bild: Dominik Gwarek / freeimages.com)

Feedback – wichtig fürs Wachstum, aber bitte nicht ungeprüft umsetzen! (Bild: Dominik Gwarek / freeimages.com)


No-Go #5: Entweder-oder-Denken

Guter Rat im Herzen des Menschen ist wie ein tiefes Wasser, / doch ein kluger Mann schöpft daraus.” (Sprüche 20,5)

„Entweder ich mache Sport…oder ich verbringe Zeit mit den Kindern.“ Ein ganz alltägliches Dilemma vieler Eltern. Oder wie wäre es hiermit: „Entweder ich lebe meine Berufung aus oder ich verdiene sicheres und gutes Geld.“

Entweder-oder-Situationen drängen sich uns permanent auf und zwingen uns zu Entscheidungen. Scheinbar. Denn nicht jede Entweder-Oder-Situation ist wirklich eine. Muss ich wirklich auf Gemeinschaft mit den Kindern verzichten, wenn ich Sport treiben will? Ein wenig kreatives Out-of-the-Box-Denken wirkt hier Wunder. Sind die Kinder klein genug, kann man sie z.B. in einen speziell dafür ausgerüsteten Kinderwagen packen und sie beim Joggen vor sich herschieben. Sind sie größer, kann man u.U. mit Ihnen zusammen Sport treiben. Oder sie in die Kinderbetreuung des Fitnessstudios geben. Oder, oder…

Auch für das andere Beispiel-Dilemma gibt es erstaunliche Lösungen. Die Anzahl der sogenannten „Berufungsunternehmer“ steigt konstant. Das sind Menschen, die abseits der ausgetretenen Karrierepfade ihre individuelle Berufung so ausleben, dass sie damit gutes Geld verdienen. Voraussetzungen dafür sind (1) ein Angebot, das Menschen da draußen wirklich weiterhilft und (2) der Wille, dieses Angebot effektiv zu vermarkten. Im Grunde sind es genau diese Menschen, welche wir für ihre Pionierleistungen bewundern: Ein Steve Jobs, ein Bill Gates oder ein Mark Zuckerberg brachten es nach traditionellen Maßstäben nicht weit, verfolgten aber eisern ihren Lebenstraum und veränderten damit unsere Welt nachhaltig. Denken Sie, diese drei hätten es mit einem „Entweder-Oder“-Denken weit gebracht?

Ersetzen Sie, wo es nur geht, Ihr bisheriges „Entweder-Oder“-Denken durch ein „Sowohl-als-auch“-Denken. Suchen Sie kreativ nach Lösungen. Sprechen Sie mit Beratern darüber (s. Abschnitt 4), oder noch besser: Suchen Sie sich einen Coach, denn Coaches sind genau auf solche Prozesse spezialisiert.

„Prüfet alles, das Gute aber behaltet!“

(1. Thessalonicher 5,21)

No-Go #6: Denken, dass Erfolg proportional zur Arbeitszeit ist

Rufe mich an, dann antworte ich dir und teile dir große, unfassbare Dinge mit, von denen du nichts weißt.“ (Jeremia 33,3)

Wer vom „Entweder-Oder“ zum „Sowohl-als-auch“-Denken übergegangen ist, wird diesen Punkt wie eine warme Semmel verschlingen.

Denn auch hier stehen uns wieder traditionelle Denkweisen im Weg. Jeder Arbeiter und Angestellte wird nach Stunden bezahlt. Genau dieses Denken haben auch die meisten Freiberufler und viele Selbstständige übernommen. Eine Einkommenssteigerung streben sie entweder durch eine Erhöhung des Stundensatzes oder aber – und das kommt weit häufiger vor – durch eine Erhöhung der Arbeitszeit an.

Wie viel Arbeitszeit ist für Sie so machbar, dass Sie das Leben genießen können und kein Lebensbereich leidet? Wenn Sie hier eine Zahl festgelegt haben, geht es darum zu sehen, wie Sie mit dieser Zeit das gewünschte Einkommen erzielen. Wer hier bescheiden ist, braucht im Grunde nicht weiterzulesen, denn bescheidene Einkommen kann man auch mit bescheidenen Stundensätzen in Kombination mit bescheidenen Arbeitszeiten erzielen. Wenn Sie aber mehr wollen, dann rate ich Ihnen: Gehen Sie nicht den Weg über die Arbeitszeit. Es wird Sie irgendwann Ihre Substanz kosten. Wie aber dann Umsatz und Gewinn steigern?

Ganz einfach: Sie brauchen Produkte oder Dienstleistungen, die bei gleichem (oder geringerem) Arbeitszeit-Investment mehr abwerfen. So könnte ein Internetmarketing-Berater, der zu einem Stundensatz von 100 € arbeitet, sein Einkommen wie folgt steigern:

  • Erstellung eines vollautomatisierten digitalen Internetmarketing-Videokurses: Zeit-Investment 20 Stunden à 100 € = 2000 €
  • Marketingkosten für den Kurs: 500 €
  • Verkauf des Kurses pro Person: 100 €
  • Verkauf an 1000 Personen à 100 € = 100.000 €
  • GEWINN = 100.000 € – 2.500 € = 500 € => „Stundensatz“ von fast 5000 €!

Fangen Sie an, in anderen Dimensionen als der „Geld-für-Zeit“-Dimension zu denken. Ihre Gesundheit und Ihr Geldbeutel werden es Ihnen danken.

No-Go #7: Keine Zeit zur Reflexion nehmen

“Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager, aber seid still!” (Psalm 4,5)

Sie kennen bestimmt den sprichwörtlichen Hamster im Rad? Während meist die Sinnlosigkeit seiner Situation hervorgehoben wird, möchte ich hier auf den Grund für diese Sinnlosigkeit eingehen. Er liegt für mich in etwas, das ich „Reflexions-Losigkeit“ nennen möchte. Wenn der Hamster denken könnte und mal kurz Pause machen würde, käme er schnell auf die Idee, dass sein Laufen keinen Sinn hat. Er würde sich bewusst werden, dass er sich eigentlich gar nicht fortbewegt. Dann könnte er immer noch entscheiden, ob ihm das Hamsterrad genügt (um z.B. das angefressene Hüftgold in Zaum zu halten) oder ob er lieber doch echte Fortbewegung vorzieht.

Wer sich keine Zeit zur Reflexion nimmt, nimmt sich die Chance bewusst zu leben. Wir sind dann getrieben von spontanen Impulsen, Dringlichkeiten und Nöten. Hier schließt sich der Kreis vom ersten Abschnitt. Denn wer keine volle Verantwortung für sein Leben übernimmt, reflektiert meist auch nicht – wozu auch? Ist ja nur „unproduktive Zeitverschwendung“. Das Gegenteil ist der Fall. Was kann Ihnen beim Reflektieren so alles klar werden?

Zum Beispiel…

  • Dass Sie sich um bestimmte Menschen in letzter Zeit zu wenig gekümmert haben.
  • Dass Sie bei einer bestimmten Geschäftsentscheidung eigentlich Bauchschmerzen haben, obwohl Ihr Verstand Ja sagt.
  • Dass Sie eine bestimmte Vision haben, die Sie nicht mehr loslässt.
  • Dass Sie etwas loswerden möchten, was Ihnen wie ein Klotz am Bein hängt.

Unnötig zu sagen, dass alle diese Erkenntnisse Grundlagen für Erfolg im Leben sind. Sie haben Schwierigkeiten, Zeit zum Reflektieren zu finden? Verständlich, das haben wir alle. Im Coaching haben Sie feste und geschützte Zeiten, in denen es nur um Sie geht und in denen Sie in aller Ruhe (laut) nachdenken können. Wieso nicht einfach mal ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren?

 

Titelbild: © Sigurd Decroos / freeimages.com

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