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4 Gründe, warum Berufung mehr ist als Wunschdenken

Woche 01 in der Reihe „Das 52-Wochen-Coaching“! Du bist dir noch nicht sicher, ob „Berufung“ nicht einfach spirituell verbrämtes Wunschdenken ist? Ich gebe dir 4 sehr gute Gründe, warum dein innerer „Berufungs-Impuls“ eine reale Basis hat.

Mit der Frage nach der Berufung ist es wie mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Sigmund Freud fand es als Atheist pathologisch, sich die Frage überhaupt zu stellen, und das verwundert nicht. In einem Weltbild, in dem es keine Agenda führende Person oder zumindest Kraft gibt, ist ein Sinn für einzelne Leben ausgeschlossen. Nicht einmal das Überleben könnte dann ein Sinn sein, denn wie begründen wir in diesem Kontext, dass Leben sinnvoller ist als Nicht-Leben? Genauso macht es keinen wirklichen Sinn, nach einer „Be-rufung“ oder „Mission“ in einem materialistischen Kontext zu fragen, weil es etwas oder jemanden geben muss, der ruft oder sendet. Wenn Atheisten an so etwas wie Berufung glauben (sofern sie nicht von anderen Menschen kommt), dann machen sie einen irrationalen Glaubenssprung.

Bemühe dich, die Aufgabe zu erfüllen, die der Herr dir aufgetragen hat!
Kolosser 4,17
Deshalb sind auch Coaches, die sich mit dem Thema Berufung befassen, von einer sinnstiftenden Instanz hinter dem Universum überzeugt. Nach meiner Kenntnis kann man die Ansätze grob in zwei Lager aufteilen. Da sind einerseits die Pan-en-theisten/Vitalisten wie z.B. Holger Eckstein, die von einer unpersönlichen „Life force“ ausgehen, die sich in jedem Menschen manifestiert. Das andere Lager besteht aus Theisten, das sind Menschen die an Gott glauben. Ich persönlich zähle mich zum zweiten Lager.

Welche Gründe haben wir denn nun, an eine persönliche Berufung jedes einzelnen Menschen zu glauben?

  1. Individuelle Gaben und Werte.
  2. Das Gute, das aus dem Leben von Menschen entspringt, die sich ganz einer Lebensaufgabe widmen.
  3. Die Unzufriedenheit, die sich selbst bei hohem Wohlstand ergibt, wenn man abseits des eigenen „sweet spots“ lebt.
  4. Die Tatsache, dass Menschen bestimmte Tätigkeiten bevorzugen, auch wenn diese weniger Sicherheit und Wohlstand bieten (s.a. Generation Y).

 

Da ist etwas in jedem von uns, das sich Bahn bricht, wenn wir es nur lassen. Dies nenne ich „natürliche Berufung“, weil sie uns in die Wiege gelegt ist. Darüber hinaus können Menschen auch eine „spezielle Berufung“ haben, z.B. wenn Gott direkt einen Auftrag erteilt. Manchmal kommt diese spezielle Berufung auch „schleichend“. Ob sie immer eine Vertiefung der natürlichen Berufung ist oder auch im Widerspruch oder in keinem Zusammenhang zu dieser stehen kann, weiß ich nicht genau – eines aber scheint mir sicher: Ohne Kenntnis und Praxis der natürlichen Berufung wird es schwer, die spezielle zu erkennen.

Deswegen, sei ermutigt! Es gibt eine Berufung für dich! Wie du in 3 Schritten zu einem ersten Bild deiner Berufung kommst, zeige ich dir im Video „Berufung erkennen in 3 Schritten“.

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